Goloka Dhama ist ein spiritueller Seminar- und Erholungsort; ein Ort zum Entspannen und Auftanken.
Goloka Dhama heißt wörtlich übersetzt: “der Ort, der durch natürliche Lebensweise alle Sinne erfreut” und bezeichnet einen Ort an dem Gott in seiner Form als Krishna gegenwärtig ist und liebevoll verehrt wird.
Goloka Dhama liegt auf dem Grundstück der Hujets-Mühle inmitten eines Naturparks im Hunsrück und gehört zu dem anerkannten Erhohlungsort Abentheuer im Birkenfelder Land.
Über das große idyllische Grundstück fließen zwei Bäche, es gibt Gärten und über eine malerische Brücke gelangen Sie in einen beeindruckenden Wald. Diese reizvolle Landschaft mit seiner fantastischen Flora und Fauna lädt immer zu einem Spaziergang ein. Hier wandert man auf den Spuren der Kelten, Römer und Nibelungen.
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Gastfreundlichkeit ist ein grundlegendes Anliegen der vedischen Kultur und prägt auch Goloka-dhama. Das ganze Jahr über finden hier Veranstaltungen statt, die zum Teil mehrere Hundert Besucher anziehen. Das Krishna-Bewusstsein oder Bhakti-Yoga ist eine freudvoller Pfad mit viel Musik, Tanz und Farben. Ein Gästehaus lädt zum Verweilen auch zwischen den Festen und Seminaren ein, und die indisch-vegetarische “Prasadam”-Küche hat in Deutschland bereits sprichwörtlichen Ruhm erlangt. In Zukunft soll noch mehr Wert auf ein systematisches Ausbildungsangebot in der Philosophie und Lebenspraxis des Krishna-Bewusstseins sowie in den vedischen Wissenschaften gelegt werden, um so dem stetig wachsenden Interesse der Bevölkerung gerecht zu werden.
Eine gute Gelegenheit, uns näher kennen zu lernen, bietet das allwöchentlich stattfindende Sonntagsfest, das jeweils um 13 Uhr beginnt. Nach dem Programm, das von der traditionellen vedischen Meditationsmusik über einen philosophischen Vortrag zu unserem berühmten vegetarischen Festmahl führt, bleibt den Gästen reichlich Zeit, in Gesprächen und Spaziergängen einen tieferen Einblick in diese ursprüngliche, faszinierende Lebensweise der altindischen Veden zu gewinnen.
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Die Geschichte von Goloka Dhama seit der Gründung 1995
1576
Als Bewohner der Hujets- Sägemühle oder der damaligen “Seegemühle” wird im Kirchenbuch unter dem 18. 11. 1576 Johannes Müller, genannt Brenner Johannes, erwähnt.
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1655
Im Jahre 1655 wohnte wahrscheinlich die Familie Nickel Hey auf der Hujets Mühle. Der Name stammt von der beiden Brüdern Jean und Henry Hojet, die 1657 in den Kirchenbüchern genannt werden. Sie wirkten als Eisenfabrikannten mit mäßigem Erfolg und so erwarb Johannes Hojet die fast gänzlich ruinierte Mühle, die im Wald oberhalb des Buhlenberges stand.
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1800
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Sägemühle von dem Schmied Franz Jakob Roth aus Buhlenberg erworben und hieß deswegen noch lange Schmidtfranzen-Mühl. Seine Nachkommen blieben für einige Zeit Eigentümer der Mühle.
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1870
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, nachdem die Hunsrückhütten durch den Krieg 1870 stillgelegt worden waren, richtete Alexander Freiherr von Hammerstein auf der Hujets Mühle wieder die erste Säge ein. Das Holz der reichen Buchenwälder im Trauntal wurde zu Eisenbahnschwellen, Parket und auch Möbel verarbeitet. Nachdem die Säge nicht mehr genügte, baute er die heute bestehend Anlage unterhalb der Hujets Mühle aus.
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1970
Nach dem Tode Hammersteins und dessen Frau ging das Sägewerk an seinen Neffen Kurt Böcking über. In den 70er und 80er Jahren wurde die Hujetsmühle als Jugendheim genutzt.
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1988
Dann im Jahre 1988 wurde das Objekt von der Religionsgemeinschaft “Hujetsmühle” übernommen, deren Mitglieder 8 Jahre lang hart arbeiteten, um alle Gebäude wieder instandzusetzen und den Stil der Umgebung entsprechend anzupassen.
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1995
Seit November 1995 lebt hier eine Familiengemeinschaft der Bewegung für Krischna-Bewußtsein. Ziel ist es u. a. das historische und kulturelle Erbe der Hujetsmühle auch zukünftigen Generationen zugäglich zu machen.