Boat festival

Newsletter September 2017

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Liebe Devotees und Freunde von Sri Sri Radha Madana Mohan

Bitte nehmt unsere besten Wünsche entgegen. Alle Ehre sei Srila Prabhupada.
So, wie die Nächte kälter und die Tage kürzer werden, so kühlt auch das Leben in Goloka Dhama wieder ab, vom intensiven Sommer, angefüllt mit Retreats und Festivals. Hier ist ein kurzer Bericht über den Monat August.

Es war uns erlaubt, Ihnen zu dienen…Procession

… Wir könnten wahrscheinlich ein ganzes Buch über den letzten Monat in Goloka Dhama schreiben, doch, ich werde versuchen, einige Nektar-Tropfen in kurzen Paragraphen zusammenzufassen! An Janmastami wurde ich Zeuge eines Wunders, von meinem kleinen Blickwinkel aus gesehen. Um 14.20 Uhr, 10 Minuten vor der geplanten Prozession mit Radha-Madana-Mohan, regnete es. Die gesamte Dekoration für das kleine Open-air-Drama wurde weggeräumt und Bhagavad Dharma fragte mich, ob die Schaukel in den Tempelraum zu bringen sei, die Wetterlage war einfach zu schlecht, um die Deities raus zu bringen, das Programm sollte im Tempelraum fortgesetzt werden. Um 14.30 Uhr liess der Regen plötzlich nach und, mit herzerfüllten Gebeten beschlossen wir, das Risiko zu wagen. Schnell brachten wir die ganze Dekoration wieder raus, zusammen mit grossen Plastikfolien für die Devotees, um sich nicht aufs nasse Gras zu setzen. Bis die Deities raus kamen, stoppte der Regen vollständig und 20 Minuten später, als die Deities auf eine Bootsfahrt gingen, schien sogar die Sonne!  
Danke Krishna, dass Du uns erlaubt hast Dir zu dienen.

Eine weitere besondere Prozession war für die Nacht geplant, um 22.30 Uhr, nach der Badezeremonie (abisheka). Wieder regnete es. Radha Madana Mohan’s Palanquin war dekoriert und bereit, den Herrn raus zu bringen. Zusammen mit ein paar weiteren Devotees war ich in die Entscheidfindung involviert, ob die Deities raus sollen, oder nicht. Es war klar, dass diesmal das Wetter wirklich zu schlecht war und meine Entscheidung war, die Nacht-Prozession zu streichen. Doch, einige Devotees blieben entschlossen: Krishna kann Wunder vollbringen und den Regen stoppen. – Ich liess sie die Entscheidung treffen und die Deities kamen raus. Der Regen stoppte tatsächlich und das geplante weitere Theater konnte stattfinden. Krishna, in der Form eines Pfaus, tanzte am Ufer des kleinen Sees. Das war ein erstaunlicher Moment der Janmastami-Feier. Als wir zum Tempel zurück gingen, begann es wieder zu regnen
Das war eine grosse Lektion. Krishna kann so viele Arrangierungen treffen, doch, trauen wir es Ihm zu? Haben wir das Vertrauen, dass Er ja letztlich Gott ist? Ich musste auch darüber nachdenken, dass wir ganz oft denken, in der Lage zu sein, hingebungsvollen Dienst ausführen zu können, doch, an diesem Fest wurde es so klar, dass hingebungsvoller Dienst ein Privileg ist und dass wir ohne ausreichende Segnungen gar nichts machen können.

Krishna immer im Mittelpunkt behalten…Abhiseka

Kurz vor Radhastami fand ein Retreat für die Schueler von H.H. Bhakti Vijana Goswami Maharaja in Goloka Dhama statt. Einige Prediger waren zu diesem Anlass eingeladen. Einer der Devotees, der im Begriff ist, Tempelpräsident zu werden, fragte mich um Rat bezüglich meines Dienstes. Wir sassen für eine halbe Stunde zusammen und ich erzählte ihm von den schwerwiegendsten Fehlern, die ich in der Vergangenheit als Tempelpräsident gemacht hatte. Ich ermutigte ihn daraufhin, ein ordentliches Training für seinen Dienst zu durchlaufen. Plötzlich näherte sich uns Ananda Vardhan Prabhu, einer der russischen Prediger. Er leuchtete vor spiritueller Kraft und schaute uns mit durchdringendem Blick an. Nach ein paar oberflächlichen Worten, mich etwas unwohl fühlend, in der Gegenwart einer so heiligen Persönlichkeit, verabschiedete ich mich. Doch, Ananda Vardhan fragte: “Habt ihr über Krishna gesprochen oder nur über Management?” – Wir gestanden, dass wir eine rein Management betreffende Diskussion hatten. – Ananda Vardhan Prabhu bat uns daraufhin, uns nochmal hinzusetzen, dann half er uns, an Srimati Radharani zu denken, uns an Sie zu erinnern und über Sie zu sprechen – nur ein paar Tage vor Ihrem Erscheinen. Als wir uns schliesslich trennten, wurde es mir so klar, dass nichts wirklich erfolgreich sein kann, selbst Dienst zum Herrn, ohne genügend über Ihn gehört und Ihn genügend lobpriesen zu haben. – Gleich im Anschluss an unser Gespräch gab Ananda Vardhan eine zwei stuendige Vorlesung über das Madurastakam, eine Beschreibung von Krishnas Lieblichkeit. Diese gab uns eine kraftvolle Infusion von Bhakti in unsere Herzen.

Spezielles Dankeschön

Wir möchten diesen Newsletter mit einem grossen Dankeschön beenden. So viele Devotees waren da während dem letzten Monat, halfen uns in unserem Dienst, übernahmen Verantwortlichkeiten auf so viele unterschiedliche Weisen, beteten, dass wir unseren Dienst ausführen können,… viele von Euch waren auch sehr grosszügig mit Eurer finanziellen Unterstützung. Wir sind äusserst dankbar für all Eure Hilfe und Unterstützung im Dienst zu Sri Sri Radha Madana Mohan!

Im Namen der Goloka Dhamis
Euer Diener, Gaurahari dasa
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Dear devotees and friends of Sri Sri Radha Madana Mohan

Please accept our best wishes, all glories to Srila Prabhupada.

As the nights get colder and the days shorter, life in Goloka Dhama is also cooling down from the intense summer filled with retreats and festivals.

Here is a little report from the month of August.

 Allowed to serve themoutside

We could eventually write an entire book about the last month in Goloka Dhama but I will try to summarise a few drops of nectar in small paragraphs! On the day of Janmastmi, I witness a miracle (from my small angle of vision). At 14h20, 10 minutes before the scheduled time of Radha Madana Mohan’s parade, rain was falling. All the decorationS for the small outdoor drama had been removed and Bhagavad Dharma was asking me to bring the swing into the temple room. The weather  was too bad to take the deities out; the program would continue inside the temple. At 14h30, the rain subsided and with heartfelt prayers we decided to take the risk. We brought out all the decorations and big plastic for the devotees to sit on the wet grass. As the deities came out the rain had stopped completely and 20 minutes later, as the deities went for a boat ride, the sun was shining.

Thank you Krsna for allowing us to serve you.

Another special night parade with drama was planned after the abiseka, at 22h30. Again it was  raining. Radha Madana Mohan’s palanquin was decorated and we were ready to take the Lord out. A few devotees and I decided on the deities going out or not. It was clearer that this time, the weather was really too bad and my decision was to cancel the evening parade. Some devotees were strongly insisting: Krsna can make a miracle and stop the rain. I retracted my decision, the deities came out, the rain stopped and the drama of Krnsa dancing as a peacock was performed by the small lake. That was an amazing moment for Janmastami. As we were returning to the temple, the rain started again.

That was a huge lesson. Krsna can make all arrangements but we must trust him. After all he is God? I also reflected on the fact that so often we think ourselves being able to render devotional service. But now it was so clear that devotional service is a privilage and that we cannot do it without sufficent blessings. 

Keeping Krsna in the center night

Just before Radhastami, we hosted a retreat for the discples and followers of H.H.Bhakti Vijana Goswami. Few preachers were invited for this event. One devotee soon to become a temple president asked me for some advice regarding my service. We sat together for half an hour and I related the cardinal mistakes I mad in the past. I encouraged him to get properly train to do his service. Sudenly, Ananda Vardhana Prabhu, came toward us.

He was shining with spiritual stength and looked at us with his piercing glance. After a few superficial words, feeling a bit uncomfortable in the presence of such a saintly person, I bade farewell . Ananada Vardhana asked: “ did you talk about Krsna or just about management?” We agreed that we had a pure managerial discussion and Prabhu asked us to sit down again.

Then he helped us think, remember and speak about Srimati Radharani (few days before her appearance). When we finally separated, it was so clear. “Nothing can be really successful (even service to the Lord) without sufficient hearing and glorifying Krsna. Right after our meeting, Ananda Vardhana gave a 2 hours lecture about Madhurastakam (how sweet Krsna is ) and we received a powerful infusion of Bhakti in our hearts. 

Special thank you

We like to end this newsletter with a big thank you. So many devotees were here last month, helping us with various services, taking responsibilities in so many different ways, praying that we could do our services… Many of you were also generous with your financial support. We are extremely grateful for all of your assistance and support in the service of Sri Sri Radha Madana Mohan. 

On behalf of the Goloka Dhamis, 

Your servant Gaurahari dasa